Schon mal drANgeDACHT?

ANDACHT

Nicht nur zum Jahreswechsel nehmen sich Menschen vor, etwas in ihrem Leben zu verändern. Mal was anderes zu machen. Auch nach den Sommerferien kommen manchmal Ideen in uns hoch, was wir anders machen könnten, oder besser, als in der ersten Hälfte des Jahres. Gut erholt die einen, schon wieder gestresst die anderen. In freudiger Erwartung auf die Schule oder die Arbeit, oder schon vor Beginn genervt, dass es weiter geht. Egal wie wir darauf sehen, was da nun alles wieder auf uns zukommt, vielleicht tut es uns allen gut, tatsächlich einfach so mal was anders zu machen, als wir es selbst oder andere von uns erwarten. Oder, wie die Macher der Monty Pythons zu sagen pflegten:

Zum Beispiel: Mal wieder nahsehen statt nur fernsehen, mal einem geliebten Menschen ganz anders in die Augen sehen. Mal wieder ankommen statt wegfahren, mal Freunde besuchen und sich ganz anders begegnen. Mal wieder in den Kopf reinsehen statt nur heraus, mal sein Inneres wahrnehmen, aufs Herz hören, ganz anders seinen Träumen nachgehen. Mal wieder sammeln statt zerstreuen, die Schöpfung genießen, gute Bücher lesen, mal ganz anders Stille suchen. Mal wieder Sinnlichkeit statt Sachlichkeit, mal mit allen Sinnen das Leben ganz anders wahrnehmen, die bunte Vielfalt sehen, die leisen Töne hören, statt Steak ein Butterbrot schmecken. Mal wieder Lust statt Frust, mal ganz anders wieder die Freude am Alltag, an der Arbeit, den kleinen Dingen, den Freundinnen und Freunden wiederfinden. Mal wieder Loblieder statt Klagelieder singen, mal das ewige Jammern lassen und sich freuen, loben und danken. Mal wieder auftauchen statt untergehen, einfach mal in der Gemeinde erscheinen und mit anderen Gottesdienst feiern. Halt einfach mal was anderes! Einen Versuch ist es wert. Immer.

Ihr Axel Gehrmann

Bild © by Monty Python

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